5 häufige Webdesign-Fehler
Diese typischen Stolperfallen kosten Sie Besucher und Kunden — und wie Sie sie vermeiden.
Warum gutes Webdesign über Erfolg und Misserfolg entscheidet
Ihre Website ist oft der erste Kontaktpunkt zwischen Ihrem Unternehmen und potenziellen Kunden. Innerhalb weniger Sekunden entscheiden Besucher, ob sie bleiben oder die Seite wieder verlassen. Ein professionelles Webdesign vermittelt Kompetenz und Vertrauen — ein schlechtes Design bewirkt das Gegenteil.
Viele Websites haben vermeidbare Schwächen, die Besucher vergraulen, das Google-Ranking verschlechtern und letztlich Umsatz kosten. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen die fünf häufigsten Webdesign-Fehler und wie Sie es besser machen.
Fehler 1: Keine klare Struktur und Navigation
Einer der häufigsten Fehler ist eine unübersichtliche Navigation. Wenn Besucher nicht innerhalb von Sekunden finden, wonach sie suchen, verlassen sie die Seite. Eine gute Website-Struktur zeichnet sich durch folgende Punkte aus:
- Klare Hauptnavigation mit maximal 5–7 Menüpunkten
- Logische Seitenhierarchie: Vom Allgemeinen zum Spezifischen
- Sichtbare Call-to-Actions: Der Besucher muss jederzeit wissen, was der nächste Schritt ist
- Breadcrumbs und interne Links: Helfen bei der Orientierung auf größeren Websites
Tipp: Testen Sie Ihre Navigation mit Personen, die Ihre Website zum ersten Mal sehen. Finden sie die wichtigsten Informationen schnell? Wenn nicht, besteht Handlungsbedarf.
Fehler 2: Nicht mobilfreundlich (kein Responsive Design)
Über 60 % aller Website-Besuche kommen heute von Smartphones. Wenn Ihre Website auf mobilen Geräten schlecht aussieht oder schwer zu bedienen ist, verlieren Sie den Großteil Ihrer potenziellen Kunden. Google bewertet Websites außerdem nach dem Mobile-First-Prinzip — die mobile Version wird für das Ranking herangezogen.
Eine professionelle Website muss heute responsive sein — sie passt sich automatisch an jede Bildschirmgröße an, von Smartphone über Tablet bis Desktop. Achten Sie besonders auf:
- Lesbare Schriftgrößen ohne Zoomen
- Ausreichend große Buttons und Klickflächen für die Bedienung per Touchscreen
- Keine horizontalen Scrollbalken
- Schnelle Ladezeiten auch bei mobiler Datenverbindung
Fehler 3: Zu lange Ladezeiten
Langsame Websites sind ein Konversionskiller. Wenn Ihre Seite länger als 3 Sekunden zum Laden braucht, verlieren Sie einen erheblichen Anteil Ihrer Besucher. Die häufigsten Ursachen für langsame Ladezeiten sind:
- Unkomprimierte, zu große Bilder
- Zu viele externe Skripte und Plugins
- Aufgeblähter Code (insbesondere bei Baukastensystemen)
- Langsames Hosting
Die Lösung: Optimieren Sie Bilder, minimieren Sie CSS und JavaScript, nutzen Sie Browser-Caching und wählen Sie ein leistungsstarkes Hosting. In unserem Artikel 7 Tipps für schnellere Ladezeiten finden Sie detaillierte Anleitungen.
Fehler 4: Fehlende oder schwache Call-to-Actions
Ihre Website sieht gut aus und hat informative Inhalte — aber Besucher nehmen keinen Kontakt auf? Dann fehlt es vermutlich an klaren Call-to-Actions (CTAs). Ein CTA ist eine Handlungsaufforderung, die dem Besucher sagt, was er als Nächstes tun soll.
Typische Probleme:
- Kein CTA vorhanden: Die Seite informiert, führt aber nirgendwohin
- CTA nicht sichtbar: Versteckt am Seitenende oder in einer unauffälligen Farbe
- Unklarer CTA-Text: „Hier klicken" statt „Kostenloses Angebot anfordern"
- Zu viele verschiedene CTAs: Der Besucher weiß nicht, was er tun soll
Effektive CTAs sind konkret, nutzenorientiert und visuell hervorgehoben. Sie sollten auf jeder wichtigen Seite präsent sein — nicht aufdringlich, aber klar erkennbar.
Fehler 5: Veraltetes Design und fehlende Vertrauenssignale
Ein veraltetes Webdesign wirkt unprofessionell und signalisiert: „Dieses Unternehmen kümmert sich nicht um seinen Auftritt." Besucher schließen vom Erscheinungsbild Ihrer Website auf die Qualität Ihrer Arbeit. Ein modernes, gepflegtes Design hingegen stärkt das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit.
Neben dem visuellen Design sind auch Vertrauenssignale entscheidend:
- Kundenbewertungen und Testimonials: Zeigen, dass andere Kunden zufrieden sind
- Referenzen und Fallstudien: Belegen Ihre Kompetenz mit konkreten Beispielen
- Professionelle Fotos: Echte Bilder von Ihrem Team und Ihren Räumlichkeiten
- SSL-Zertifikat: Das Schloss-Symbol in der Adressleiste signalisiert Sicherheit
- Vollständiges Impressum und Datenschutzerklärung: Zeigen Seriosität und Rechtskonformität
Wie Sie diese Fehler vermeiden
Der einfachste Weg, diese typischen Fehler zu vermeiden, ist die Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Webdesign-Agentur. Professionelle Webdesigner kennen die aktuellen Standards, Best Practices und technischen Anforderungen — und setzen diese von Anfang an um.
Wenn Sie Ihre bestehende Website überprüfen möchten, stellen Sie sich diese Fragen:
- Finden Besucher innerhalb von 10 Sekunden, wonach sie suchen?
- Sieht Ihre Website auf dem Smartphone genauso gut aus wie auf dem Desktop?
- Lädt Ihre Website in unter 3 Sekunden?
- Gibt es auf jeder Seite einen klaren nächsten Schritt für den Besucher?
- Wirkt Ihr Design modern und vertrauenswürdig?
Wenn Sie eine dieser Fragen mit „Nein" beantworten, sollten Sie handeln — denn jeder dieser Punkte kostet Sie potenzielle Kunden.
Fazit: Kleine Änderungen, große Wirkung
Die fünf häufigsten Webdesign-Fehler lassen sich mit dem richtigen Know-how vermeiden oder beheben. Eine klare Navigation, responsives Design, schnelle Ladezeiten, überzeugende CTAs und ein moderner, vertrauenswürdiger Auftritt — das sind die Grundlagen einer Website, die nicht nur gut aussieht, sondern auch Ergebnisse liefert.
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